Externally funded project

Insekten, Reptilien, Fische. Ästhetische Ordnungen und
wissenschaftliche Praktiken der Académie des sciences und der Royal Society, 1660–1750 (LOEWE-TMG-A3)
(LOEWE-TMG-A3)


Abstract


Tiere spielten in der Konstitutions- und Frühphase der nationalen Wissenschaftsakademienin London (1662) und Paris (1666) als Forschungsgegenstände einewichtige Rolle. Vor allem Aspekte an Tieren, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen oder in der alltäglichen Lebensrealität nicht anzutreffen waren (Insekten, Fische, exotische Reptilien),standen im Vordergrund der Auseinandersetzung. In Zeichnungen von Akademiemitgliedern und Künstlern, die als Grafiken publiziert wurden, fanden sich anatomische Ansichten, mikroskopische Vergrößerungen und sezierte Tierkörper. An diesen Visualisierungen lassen sich historisch-spezifische methodische Annahmen ablesen sowie Anleihen von Stillleben, illustrierten Bibeln, Stundenbüchern und Flugschriften ausmachen.




Principal Investigator


Research Areas


Last updated on 2017-11-07 at 13:51

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