Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Professional Value of ERASMUS Student and Staff Mobility (Valera) (VALERA)


Zusammenfassung
ERASMUS ist der hochschulbezogene Bereich des SOCRATES II Programms. Es soll die Qualität der Hochschulbildung verbessern, die europäische Dimension verstärken, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen fördern und die Mobilität in Europa vorantreiben.Mobilität von Studierenden ist nicht nur für den Lernprozess als Element der Hochschulbildung wichtig, sondern es wird auch davon ausgegangen, dass die Mobilität einen positiven Einfluss auf das Leben, die Karriere nach Studienabschluss sowie die berufliche Integration hat. Des Weiteren ist es wahrscheinlich, dass ERASMUS Mobilität einen Einfluss auf den Bildungsstandard der auf den Arbeitsmarkt kommenden Absolventen ausübt und somit die Leistung der Europäischen Wirtschaft und die Ziele der Lissabon Konferenz beeinflusst.Von der Mobilität von Dozenten wird erwartet, dass sie einen Beitrag zum studentischen Lernen leistet, der Institutsentwicklung zuträglich ist und zur Verbesserung des Lehrens und der Curriculum - Entwicklung beiträgt. Befristete Lehraufenthalte im Ausland können jedoch ebenso als wertvolle berufliche Erfahrung gewertet werden. Deshalb darf ein positiver Einfluss der ERASMUS Mobilität auf die Karriere von Dozenten erwartet werden.
Welche beruflichen Effekte Mobilität im Rahmen von ERASMUS für Absolventen und Dozenten tatsächlich hat, untersuchte das Projekt "The Professional Value of ERASMUS Student and Staff Mobility" (kurz ValERA), das vom Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel) zusammen mit der Gesellschaft für Empirische Studien, Kassel (GES) seit Januar 2005 durchgeführt wurde.
In der ersten Phase der Studie wurden schriftliche Befragungen von Universitätsleitern und von Arbeitgebern sowie weiterer Gruppen von Experten und Akteuren durchgeführt, um die Bandbreite der erwarteten Auswirkungen des ERASMUS-Programms zu erkunden. Nachfolgend wird ein repräsentative Befragung ehemaliger ERASMUS-Studierender und ERASMUS-Dozenten durchgeführt.
Die Studie erstreckte sich auf 30 Länder, die am ERASMUS-Programm teilnehmen (25 Mitgliedsstaaten der EU, die Kandidatenländer Bulgarien, Rumänien sowie die EEA Länder Island, Liechtenstein und Norwegen).


Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:51