Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Studien zu Richard Hönigswald und den Neukantianismus.


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/19952010


Zusammenfassung
Am 18. Juli 1995 jährte sich der 120. Geburtstag von Richard Hönigswald, einem der bedeutendsten systematischen Philosophen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von den Nazionalsozialisten nach der Machtergreifung 1933 aus der Universität München vertrieben, konnte Hönigswald nach erlittenen Demütigungen und Verfolgungen 1939 noch rechtzeitig in die USA emigrieren, wo er 72jährig am 11. Juli 1947 verstarb. Obwohl zu Richard Hönigswalds umfangreichen Oeuvre aus den 20er und 30er Jahren noch weitere zehn Bände mit grundlegenden Studien aus seinem philosophischen Nachlaß erschienen sind (1957-1977), konnte sein großes systematisches Werk bis heute - über 50 Jahre nach seinem Tod - noch nicht aus dem Vergessen befreit werden.
Um diesem Vergessen entgegenzuwirken, veranstaltete die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe für philosophische Grundlagenprobleme vom 27. bis 30. September 1995 erstmals in Deutschland ein Internationales Richard-Hönigswald-Symposion, zu dem rund 80 Teilnehmer aus acht Ländern zusammenkamen. Die Ergebnisse dieses Symposion wurden in einem Tagungsband publiziert: Wolfdietrich Schmied-Kowarzik (Hg.): Erkennen - Monas - Sprache. Internationales Richard-Hönigswald-Symposion Kassel 1995, Würzburg 1997, 523 S. Die Studien werden fortgesetzt.


Weitere Projektbeteiligte

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:52