Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Bundesweite Repräsentativbefragung von Studienanfängern im Fach Psychologie


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/199712/1998


Zusammenfassung
Das Studienfach Psychologie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Allein in den letzten fünf Jahren hat bei der ZVS die Zahl der Studienplatzbewerber um 55 Prozent zugenommen. Angesichts des zunehmenden Interesses am Studiengang Psychologie ist die Frage "Warum studiert man Psychologie?" aktueller denn je. Fachvertreter beklagen,
- daß Studienanfänger häufig falsche Vorstellungen vom Psychologiestudium haben,
- daß die Absolventen des Studienganges Psychologie mit über 30 Jahren das höchste Durchschnittsalter aufweisen, und
- daß eine beträchtliche Zahl von Absolventen arbeitslos ist.
Darüber hinaus hat sich die sozio-demographische Zusammensetzung der Studierenden des Faches in den letzten 25 Jahren grundlegend geändert. Psychologie ist zu einem "Frauenstudium" bzw. zu einem Studium von "Spätstudentinnen" geworden. Der hohe Frauenanteil unter den Studierenden hat im Fach zu einer heftigen Kontroverse über die professionspolitischen Konsequenzen dieser Entwicklung geführt. Die Kontroverse hat deutlich gemacht, daß ohne genaue Kenntnis der Motivationslage der Studierenden Strukturdaten nur schwer zu interpretieren sind. Aus diesem Grunde wird im WS 1997/98 eine repräsentative Stichprobe von Studienanfängern zu ihren Studienfachwahlmotiven befragen.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:29