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Hochwasserschutzkonzept Schwarzbach


Project Details
Project duration: 05/200410/2005


Abstract
Der Schwarzbachverband Main-Taunus und der Abwasserverband Vordertaunus beabsichtigen, Hochwasserschutzkonzepte für die Einzugsgebiete des Schwarzbaches, Liederbaches und Sulzbaches zu erstellen. Dies geschieht im Nachgang zur Ermittlung des Retentionskatasters und Ausweisung von HQ100 Überschwemmungsflächen im Gebiet des Schwarzbaches. Auf die Untersuchungsergebnisse des Retentionskatasters in diesem Gebiet kann zurückgegriffen werden. Dies betrifft insbesondere die Gewässervermessung und das kalibrierte und verifizierte N-A-Modell sowie das Wasserspiegellagenmodell. Im Verlaufe der Bearbeitung des Hochwasserschutzkonzeptes wird es erforderlich sein, diese Vorarbeiten durch zusätzliche Erhebungen zu ergänzen.
Die Ergebnisse des Hochwasserschutzkonzeptes sollen sich in das noch aufzubauende wasserwirtschaftliche Informationssystem auf Basis eines GIS integrieren lassen.
Das Bearbeitungskonzept besteht aus folgenden Abschnitten:
Stufe 1 - Erhebung des Ist-Zustandes.
Stufe 2 - Analyse von Schadensfunktionen sowie Ermittlung des Schadenspotenzials.
Stufe 3 - Abwägung verschiedener Hochwasserschutzmaßnahmen / Ausbauzustände.
Auf der Grundlage des ermittelten Ist-Zustands folgen die Stufen 2 und 3, die inhaltlich von den vorangegangen Stufen abhängig sind. Mit der Kenntnis des Ist-Zustandes, der Definition von Schutzzielen und der Ableitung von Schadensfunktionen werden Zielfunktionen aufgestellt, die eine Bewertung verschiedener Aspekte (Kosten/Nutzen, Verringerung der Defizite, Bewertung der Gewässerökologie mit Hilfe eines Punktesystems) beinhalten. Für die Aufstellung dieser Zielfunktionen spielen u.a. ökologische Qualitätsziele eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Ziele erhalten in Abstimmung mit der Nutzung Gewichtungen, die im Zuge der nachfolgenden Optimierung variiert werden, so dass Ergebnisse für unterschiedlich gesetzte Schwerpunkte vorliegen. Damit lassen sich Wechselwirkungen unterschiedlicher Nutzungen abschätzen, d.h. positive und negative Wirkungen untereinander lassen sich gegenüberstellen und quantifizieren. Dadurch wird mit der Studie die notwendige Transparenz für spätere Außendarstellung gewährleistet und in ausführlichem sowie allgemein verständlich Maße Hilfen bei der Entscheidungsfindung gegeben. Aufgrund der fachübergreifenden Komplexität der Aufgabenstellung, der vorliegenden Kenntnisse mit N/A - Modellierungen sowie die jeweiligen detaillierten Erfahrungen aus bereits abgeschlossen Projekten führen zu einer gemeinsamen Bearbeitung der Aufgabenstellung durch die folgende Arbeitsgruppe:
- HGN Hydrogeologie GmbH, Dresden
- SYDRO Consult GbR, Darmstadt
- PD Dr. Borchardt, Institut für Gewässerforschung und Gewässerschutz, Universität Kassel

Last updated on 2017-11-07 at 13:53