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Kooperative Koordination - Eine explorative Studie zur staatlichen Modernisierung der Ländlichen Neuordnung in Bayern


Project Details
Project duration: 06/199205/1994


Abstract
Im funktionalen Staat, der durch "Einheitsverlust", Differenzierung und Verselbständigung der politisch-administrativen Akteure gekennzeichnet ist, stellt sich das Koordinationsproblem neu. Die bürokratischen Koordinationsformen, die auf Hierarchie, Regelbindung, Befehl und Gehorsam setzen, reichen nicht mehr aus, um die Kompatibilität zwischen konkurrierenden und inkompatiblen Teilen zu gewährleisten. Formen kooperativer Koordination scheinen für diese Problemstellung geeigneter zu sein. Die Aufgabe der Ländlichen Neuordnung bietet sich aufgrund der dichten interorganisatorischen Verflechtungen an, um die Formen, Voraussetzungen und Chancen kooperativer Koordination herauszuarbeiten. Die kooperative Koordination zwischen den Trägern staatlicher Aufgaben setzt auf Verhandlung und Konsens. Die Lösungen dieser Koordinationsprozesse können ein höheres Maß an Richtigkeit und Stabilität für sich beanspruchen. Kooperative Koordination fördernde Bedingungen sind u.a.: dauerhafte Beziehungen, Vertrauensbildung, Unterstützung und Entlastung durch nicht-staatliche Dritte.

Last updated on 2017-11-07 at 13:34