Drittmittelprojekt

Förderung einer experimentellen Lernhaltung – Lehrerhandeln in offenen Gestaltungsprozessen (P11 (PRONET))


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 07/201512/2018


Zusammenfassung

Im Rahmen des Projekts wird ein interdisziplinäres
Seminarmodell für Lehramtsstudierende der Bereiche Kunst, Musik, Sport
und „Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung“ entwickelt, erprobt und
optimiert. In innovativer Lernumgebung können die Studierenden
Erfahrungen im Umgang mit offenen Gestaltungsprozessen sammeln und
reflektieren, um ihre Kompetenzen zur Initiierung, Begleitung und
Unterstützung offener Gestaltungsprozesse zu erweitern. Dadurch wird
eine Verbesserung der Lehre in einem bisher vernachlässigten Bereich der
ästhetischen Fächer angestrebt und Möglichkeiten der Vernetzung der
verschiedenen ästhetischen Fachrichtungen werden erprobt und etabliert.


Ästhetisch bildende Prozesse zeichnen sich durch
eine offene, fragende Haltung der Akteur_innen (die wir „experimentell“
nennen) aus und bedürfen der Ergebnisoffenheit sowie eines Wechselspiels
von Gewährenlassen und Steuerung. Um das realisieren zu können und die
Lernenden sowohl individuell zu unterstützen als auch, grundsätzlich im
Unterrichtsgeschehen angemessene Entscheidungen treffen zu können,
müssen Lehrende über entsprechende Erfahrungen verfügen.


Ein qualitatives Forschungsdesign ermöglicht
Einblicke in projektbezogene Erlebnisse und Erfahrungen. Insbesondere
interessieren hier Veränderungen berufsbezogener Überzeugungen der
Studierenden. In grundlagentheoretischer Absicht werden zudem zentrale
Merkmale offener Gestaltungsprozesse auf ihre interdisziplinäre
Gültigkeit hin untersucht.


Zuletzt aktualisiert 2019-01-07 um 11:55