Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Optimierung Ziel-Mittel basierter Mensch-Maschine-Schnittstellen durch evolutionäre Algorithmen


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 02/200101/2003


Zusammenfassung
Mit dieser Arbeit soll der Ansatz verfolgt werden, die Optimierung der Mensch-Maschine-Schnittstellen hinsichtlich der Bedürfnisse der menschlichen Informationsverarbeitung über die Verwendung kognitionsbezogener Prozessvisualisierungen hinaus um einen Schritt zu erweitern. Die Modellbildungstechniken des Multilevel Flow Modeling (MFM) und des Ecological Interface Designs (EID) leisten die Anpassung der Informationsdarstellung an die allgemeingültigen Bedürfnisse des Menschen. Zusätzlich zu dieser allgemeingültigen kognitionsbezogenen Wiedergabe optimiert der weitergehende Ansatz die Darstellung der Information an die Bedürfnisse des einzelnen individuellen Bedieners durch den Einsatz evolutionärer Mechanismen, die mittels evolutionärer Algorithmen realisiert werden. Die evolutionären Algorithmen wurden als Optimierungsmethode ausgewählt, da sie der Problemstellung am besten gerecht werden und im Gegensatz zu anderen Optimierungsverfahren (z.B. Gradientenverfahren) keinerlei mathematische Ableitungen benötigen. Für die Bearbeitung der beschriebenen Problemstellung sind adäquate Verfahren der evolutionären Optimierung auszuwählen und eigene Abstrahierungen evolutionärer Mechanismen und deren Umsetzung in Algorithmen zu entwickeln. Im konkreten Fall sind aus vier unterschiedlichen Bedienoberflachen MFM, EID, TOP (Topologische Darstellung) und Virt3D (Virtuelle 3D Prozessvisualisierung durch evolutionäre Mechanismen die Objekte auszuwählen, die den einzelnen Bediener bei der Prozessführung am besten unterstutzen. Diese Objekte werden in einer gemeinsamen Oberflache zusammengefasst und bilden so die für den Probanden am günstigsten gestaltete Visualisierung. Mit anderen Worten: die Individuen der vier Populationen (Bedienoberflachen) „kämpfen” um die Aufnahme in die neu zu generierende Oberflache. Die Entscheidung, welche Individuen „überleben" und welche nicht, sollen sich an den Handlungen und Bewertungen durch den Bediener orientieren. Die Handlungen sind objektive Kriterien für die Bestimmung der auszuwählenden Individuen, wogegen die Bewertungen durch den Bediener subjektiv sind.


Projektleitung


Publikationen

2003
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Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:57