Externally funded project

National Refrence Project for IT-Security in Industry 4.0 (IUNO)


Project Details
Project duration: 07/201506/2018


Abstract


Gesamtziel des Vorhabens ist es, nachhaltige Sicherheitskonzepte für Industrie 4.0 zu entwickeln, um den produzierenden Unternehmen in Deutschland beim Umstieg von Industrie 3.0 auf 4.0 neue Wertschöpfungsketten zu eröffnen und dabei neue Sicherheitsrisiken zu minimieren. Die neuen Wertschöpfungsketten der Industrie 4.0 bestehen insbesondere in der stark individualisierten Produktion, flexibilisierten Produktionsprozessen und der Integration von Kunden, Geschäftspartnern, Produktion und Dienstleistung. Die besonderen neuen Sicherheitsrisiken ergeben sich beim Konzept Industrie 4.0 aus der standort- und unternehmensübergreifenden digitalen Vernetzung bisher informationstechnisch separater Entitäten. Durch diese Vernetzung und einen intensiven Datenaustausch zwischen Menschen, Maschinen, Anlagen und Produkten wird die IT-Sicherheit in der produzierenden Industrie zu einem zentralen Faktor, denn sowohl Produktionswissen als auch personenbezogene Daten der Mitarbeiter und Kunden könnten auf elektronischem Weg ausspioniert und missbraucht werden. Andererseits wird eine sichere Protokollierung von Produktionsprozessen zu einem entscheidenden Faktor, wenn es um die zivilrechtliche und strafrechtliche Haftung der Hersteller in Bezug auf ihre Produkte und die mit ihr einhergehenden Beweisfragen geht. Ein verantwortungsvoller und sicherer Umgang mit den in Industrie 4.0 anfallenden Daten ist also für alle Beteiligten wichtig, für die Unternehmen, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden. Das Teilvorhaben „Rechtsverträgliche Gestaltung und Anwendung" wird diese Fragen aus rechtswissenschaftlicher Sicht bearbeiten und Vorschläge zur Gestaltung und Anwendung von Industrie 4.0-Technikkonzepten unterbreiten, um Rechtssicherheit und Grundrechtsschutz für Unternehmen, Arbeitnehmer und Kunden zu gewährleisten.



Last updated on 2017-11-07 at 13:57