Drittmittelprojekt

Nachweis des interatomaren und intermolekularen Coulombzerfalls in Clustern durch Fluoreszenz


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/201612/2019


Zusammenfassung
Interatomarer Coulombzerfall (ICD), ein strahlungsloser Übergang in schwach gebundenen Systemen, ist eine effektive Quelle für Elektronen mit niedriger kinetischer Energie. Bisher wurde der ICD Prozess nur im Ultrahochvakuum mittels Elektronen- und/oder Ionenspektroskopie untersucht. In diesem Projekt möchten wir den ICD Prozess über die Detektion von nachfolgend ausgesandten Photonen studieren, was es ermöglicht dies auch in dichten Medien zu tun. Dafür sind drei Musteruntersuchungen geplant. Das erste Experiment wird die zeit- und anregungsenergieaufgelöste dispergierte Fluoreszenz von Neonclustern messen, um damit die Eigenschaften der emittierten Photonen in homogenen Systemen zu bestimmen. Im zweiten Experiment wird eine Stärke der Fluoreszenzdetektion, die Anfangs-, Zwischen- und Endzustandsselektivität, ausgenutzt um den Energietransport von einem Partner in einem heterogenen Cluster zum anderen nachzuweisen. Das dritte Experiment wird die Methode auf komplexere Ziele anwenden, hier molekulare H2O-cluster. Das Projekt soll die Experimente am ubiquitären ICD Prozess von künstlichen Edelgasclustern auf omnipräsente Medien, d.h. Nanoeiskristalle (H2O Cluster), erweitern.


Projektleitung


Weitere Projektbeteiligte

Zuletzt aktualisiert 2019-17-07 um 14:54