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Europa und seine südlichen Nachbarn - Eine Studie zur Rationalität politischer Entscheidungsfindung
Teilprojekt zum Thema: "Politik, Gesellschaft und kulturelle Identität."



Project Details
Project duration: 19931998


Abstract
Die Ausgangsthese lautet, daß die Europäische Union ihr Identitätsdefizit seit Ende des Ost-West-Konflikts zunehmend durch die Konstruktion eines neuen Feindbildes ,Islam" auszugleichen versucht. Von dieser These wird die Notwendigkeit abgeleitet, theoretische Ansätze der Sozialpsychologie (u.a. Perzeptionsforschung) in die Analyse der EU Außenbeziehungen einzubeziehen. Bei der Integration sozialpsychlogischer Ansätze muß jedoch berücksichtigt werden, daß entsprechende Modelle bisher nur im nationalen (z.B. Fremdenfeindlichkeit, Minderheitenproblematik) und im binationalen Kontext (z.B. deutsch-französische ,Erbfeindschaft") angewandt wurden. Die Frage, wie sich ein solcher Ansatz im multinationalen Kontext operationalisieren läßt, bedarf noch der methodischen Klärung.

Last updated on 2017-11-07 at 13:57