Externally funded project

Briefe an die erste Lehrerin - Erinnerungen von Studierenden des Grundschullehramts an ihre erste Lehrerin


Project Details
Project duration: 20112011


Abstract
Das Projekt zielt auf die Untersuchung biographisch bedeutsamer Schulerfahrungen von Studierenden des Grundschullehramtes. In der Arbeit mit den Lehramtsstudierenden wurde im Rahmen des Einführungsmoduls im Bereich der Bildungswissenschaften (an der Universität Kassel „Kernstudium“ genannt) zur Reflexion der Gründe und Motive für die Wahl des Lehrerberufs das Verfahren des „Schreibens fiktiver Briefe an eine bedeutende Person der (eigenen) Vergangenheit“ (vgl. Fritsche 1994) eingesetzt. Die Form des Briefes weist neben dem üblichen dialogischen Moment des Briefeschreibens ein monologisches Moment auf, denn sie ermöglicht die Selbstreflexion der Schreibenden (vgl. Gössmann 1987).
Die vorliegenden Briefe können als Erinnerungstexte ausgewertet werden und sollen zugleich im Kontext der Berufswahlentscheidung von Lehramtsstudierenden und der Diskussionen um Lehrereignung analysiert werden.
Dabei wird untersucht, wie der Rückblick erfolgt, was erinnert wird und ob die Wahl des Studienfaches möglicherweise durch die Erinnerungen an eigene Lehrerinnen und Lehrer und das damit einhergehende Lehrerbild geprägt ist. Folgende Forschungsfragen werden verfolgt:
- Welche Erinnerungen an die erste Lehrerin/ den ersten Lehrer werden von Lehramtsstudierenden genannt?
- Wie werden diese Erinnerungen geschildert?
- Wie wurde Grundschule erfahren?
- Lassen sich Zusammenhänge zwischen den Erinnerungen und der Studienwahl rekonstruieren?
Wird das Lehrerbild zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer durch die Erinnerungen an die erste Lehrerin/den ersten Lehrer beeinflusst?

Last updated on 2017-11-07 at 15:14