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Höchstaufgelöste Photoelektronenspektroskopie von Metalloberflächen


Project Details
Project duration: 01/200003/2003


Abstract
Winkelaufgelöste Photoelektronenspektren aus Einkristallen zeigen oftmals ausgeprägte Abhängigkeiten von der Probentemperatur. Daraus kann Information über die Elektron-Phonon- und die Photoloch-Phonon-Wechselwirkung erhalten werden. Aus der Extrapolation der Temperatur gegen Null lassen sich Aussagen über die Spektralfunktion wechselwirkender Fermionensysteme ableiten, aus Linienbreiten kann die Lebensdauer von elektronischen Quasiteilchen bestimmt werden. Allerdings wirkt sich auch die Oberflächenqualität auf Linienform und Linienbreite aus, so daß parallel der Einfluß von Inhomogenitäten (z.B. von Punkt- und Liniendefekten) auf die Photoelektronenspektren quantitativ untersucht und verstanden werden muß. Weiterhin versuchen wir, Übergangsmatrixelemente für Photoemission zu messen und durch Vergleich mit Rechnungen die Qualität der von der Theorie gelieferten Wellenfunktionen zu testen. Zur Analyse von Linienformen und Linienintensitäten ist auch ein besseres Verständnis der Oberflächenoptik erforderlich. Hierzu untersuchen wir mittels linear-polarisierter He-Resonanzstrahlung (21.2 eV) die Polarisationseffekte in den Valendbandspektren. Schließlich versuchen wir, durch Kombination von winkelaufgelöster Photoemission und Erzeugung frequenzverdoppelter Strahlung (Second Harmonic Generation, SHG) an ein und derselben Probe zum Verständnis der SHG und zur Erweiterung unserer analytischen Methoden beizutragen.


Publications
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