Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Einsatz von suppressiven Komposten zur Kulturstabilisierung gegenüber bodenbürtigen Schaderregern im Ökologischen Gartenbau


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 05/199904/2002


Zusammenfassung
Das Vorhaben soll dazu beitragen, Kompostprodukte mit hohen phytosanitären Effekten, die spezifisch für den Einsatz im Gartenbau produziert wurden, in vier ökologisch geführten Gartenbaubetrieben mit den Schwerpunkten Bodenkultur und Topfkräuter, Ziergehölze und Zierpflanzen zu etablieren. Der Einsatz der Komposte und Kompostprodukte soll zur Kulturstabilisierung und zur Kontrolle der in den Betrieben wichtigen bodenbürtigen Schaderreger wie Pythium spp., Rhizoctonia solani, Sclerotinia sclerotiorum, Phytophthora spp. und Fusarium oxysporum bis zum Routineeinsatz optimiert werden. Zum Schluß des Vorhabens soll ein an die Betriebe angepaßtes kulturtechnisches Verfahren als vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahme nach den Richtlinien für den ökologischen Gartenbau in die Praxis eingeführt sein.

Wichtigste Maßnahmen und Untersuchungen der wissenschafltichen Betreuer Fachgebiet ökologischer Landbau (FÖL) und PlanCoTec sind: - Phytopathologische Untersuchungen in den Betrieben und mikrobiologische Untersuchungen der Komposte und Substrate, Durchführung von Standardtestverfahren auf suppressive Wirkungen, Planung und Anlage sowie Auswertungen der Testläufe auf den Gartenbaubetrieben, der Demonstrationsversuche, Beobachtungen zu kulturspezifischen Rahmenbedingungen (FÖL) - Beratung und Überwachung bei der Kompostierung und Substratherstellung, Durchführung von chemischen Analysen an Komposten und Substraten sowie von Untersuchungen nach RAL GZ 251(PlanCoTec).

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:01