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ISyProM - Modellbasierte System- und Prozessgestaltung für die Innovationsbeschleunigung


Project Details
Project duration: 11/200804/2011


Abstract
Die übergeordnete Zielstellung des Projektes besteht in der prozessbasierten Implementierung des Systems Engineering. Den Kern bildet dabei die Integration der verschiedenen in einem Unternehmen genutzten Modellierungsmethoden, wobei kontextbezogen Sichten der Modelle generiert werden, die in anderen Prozessschritten wiederverwendet werden können. Die Kommunikation zwischen den Modellierungswerkzeugen soll über das im Unternehmen benutzte Product Lifecycle Management (PLM) erfolgen. Dabei soll nach Möglichkeit auf neutrale (standardisierte) Schnittstellen aufgesetzt werden, die ggf. weiterzuentwickeln sind.
Notwendig ist eine sehr viel strukturiertere Vorgehensweise, die eine Top-Down Verknüpfung der Informationen aus den Geschäftsprozessen in die Produktentwicklungsprozesse und zurück erlaubt. Dazu wird eine Verknüpfung von den Unternehmensmodellen mit den Systemspezifikationen von Produkten benötigt, die die Wiederverwendung der erzeugten Information sicherstellt und eine bidirektionale Navigation zwischen den Modellen erlaubt.
Für ein optimiertes Innovationsmanagement werden Untersuchungen angestellt, wie dieser Prozess mit Reifegradmodellen bewertbar gemacht werden kann und Referenzprozessmodelle werden erarbeitet.
Das Ziel des Fachgebietes Qualitätsmanagement des Institutes für Arbeitswissenschaft und Prozessmanagement der Universität Kassel (IfA) in diesem Vorhaben ist es, die Optimierung des Innovations-Umsetzungsprozesses zur Erhöhung von Innovationsgeschwindigkeit und -qualität durch modellgestütztes durchgängiges Systems Engineering im Produktentstehungsprozess zu erreichen. Dabei müssen Innovationen formal systematisch beschrieben werden und ihr Erfüllungsgrad (Reifegrad) entlang des Produktentwicklungsprozesses messbar gemacht werden. Damit lässt sich ein maßgeblicher Beitrag zur Erhöhung der Innovationsqualität und der Kostenreduzierung leisten (z.B. durch den Wegfall von zusätzlichen Prototypen durch Nutzung von im Modell dokumentierten Erfahrungen).

Last updated on 2017-11-07 at 14:01