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Sortieranalyse von Wertstoffen eines Kasseler Wohngebiets mit Anschluss an ein Müllschleusensystem


Project Details
Project duration: 01/200405/2004


Abstract

Anfang des Jahres 2004 wurde in einem Kasseler Wohngebiet ein „integriertes System“ für die Abfallentsorgung eingeführt. Dieses System verfolgt das Ziel der Restmüllreduzierung durch bessere Nutzung der Wertstoffsammlung.

Das Kernstück des Systems bildet die Einführung von Müllschleusen für den Restmüll, welche pro Einwurf ein maximales Volumen von 20 l ermöglichen. Jeder Einwurf wird über einen individuellen Chip des Benutzers gespeichert, so dass die Gebühren für jeden Haushalt entsprechend dem tatsächlich eingeworfenen Restmüllvolumen berechnet werden können. Auf diese Weise werden Haushalte durch Kosteneinsparung belohnt, wenn die Restmüllmenge reduziert wird. Diese Reduktion soll durch intensive Beratung der Bewohner erreicht werden, welche zu einer verbesserten Trennung des Hausmülls führt. Zusätzlich werden die Containerstellplätze regelmäßig kontrolliert und Beistellungen entfernt. Es wird erwartet, dass eine Verschiebung der Anteile der Fraktionen zugunsten der Wertstoffe stattfindet.

Untersuchungen in anderen Kommunen haben jedoch gezeigt, dass mit einer drastisch erhöhten Fehlwurfquote in den Wertstoffsammelbehältern zu rechnen ist. Auf diese Weise kann der kostenpflichtige Einwurf in die Restmüllschleuse umgangen werden. Aus diesem Grund wurde mittels Sortieranalysen der Anteil des Restmülls in den Wertstofffraktionen bestimmt.



Principal Investigator


Co-Investigators

Last updated on 2017-11-07 at 14:01