Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Germanistische Institutspartnerschaft Kassel-Szeged


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/201012/2010


Zusammenfassung
Die Partnerschaft zwischen den Instituten für Germanistik der Universität Kassel und der Universität Szeged/Ungarn befindet sich im vierten Jahr der Förderung im Rahmen des DAAD-Programms Germanistische Institutspartnerschaften. In den bisherigen Förderjahren konnte die Partnerschaft, zu deren Auftakt im Jahr 2006 ein Erasmus-Vertrag geschlossen wurde, beständig wachsen. Mit zusätzlicher Förderung im DAAD-Programm Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss wurde der gemeinsame 'Deutsch-ungarische Master germanistische Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft' entwickelt. Der Studiengang, der mit einem Double Degree abschließt, wurde im Frühjahr 2009 in beiden Ländern ohne Auflagen akkreditiert und startet zum WS 2009/10.
Mit der Verschränkung der drei Programme Erasmus, GIP und Doppeldiplom wird das Ziel verfolgt, innerhalb der Kooperation alle Ausbildungsstufen (Bachelor, Master und Doktorandenausbildung) abzudecken. Zwischen den Instituten finden mittlerweile jährlich dreißig bis vierzig Reisen statt, an denen sich Studierende, Doktoranden und Lehrende beteiligen. Die Dozentenreisen werden immer auch für kleinere und größere Arbeitstreffen genutzt. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Reisen abermals erhöht werden. Die Lehraufenthalte sollen zukünftig unter anderem auch gezielt im binationalen Masterstudiengang eingesetzt werden, damit den Studierenden bereits vor ihrem obligatorischen Aufenthalt am Partnerinstitut ein näherer Bezug zu diesem vermitteln wird. Um vielen die Möglichkeit eines Aufenthalts am Partnerinstitut zu eröffnen, sollen wie bereits in den Vorjahren verstärkt kürzere Stipendien vergeben werden.
Nach der erfolgreichen Einrichtung des Masterstudiengangs und der gelungenen Zusammenarbeit in der curricularen Gestaltung der BA- und MA-Studiengänge ist angestrebt, auch eine gemeinsame Doktorandenschule zu etablieren. Für das Jahr 2010 ist zur Erweiterung dieses Konzepts ein Antrag im DAAD-Förderprogramm Vladimir Admoni geplant.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:02