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Internationales Studienprogramm: European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies


Project Details


Abstract

Mit dem Studienjahr 2004/05 ist der European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies (CoMundus) Mitglied des Exzellenz-Programm der Europäischen Union Erasmus Mundus und stattet europäische und nicht-europäische Studierende mit Stipendien aus. Vom März 2005 bis Mai 2006 nahm das Studienprogramm als eine von drei teilnehmenden Master Programmen am Transnational European Evaluation Project II (TEEP II) der European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA) teil. Der Studiengang wurde durch die Zentrale Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) bis 2011 akkreditiert.

Europäische Fakultät
Der European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies bietet die Möglichkeit, in kleinen Studiengruppen breites theoretisches Wissen zu erwerben und praktische Erfahrungen mit Medien und Kommunikation zu machen, und das in zwei europäischen Ländern und zusätzlich in den USA (Tempe, AZ), Brasilien (Sao Paulo) und Russland (St. Petersburg). Das Master-Programm ist zeitlich und vom Studienangebot her dicht und intensiv angelegt. In drei Semestern führen zwei Universitäten in zwei Sprachen in die wesentlichen Felder einer kulturorientierten Medien- und Kommunikationswissenschaft ein. Interdisziplinarität hatte bei der Auswahl der Partneruniversitäten großes Gewicht. So reichen die Schwerpunkte der auszuwählenden Universitäten von Methoden der Anwendungsforschung oder Medienpädagogik, über Semiotik, Kultursoziologie oder Kommunikationswissenschaft bis zur Medienökonomie.

Medien- und Wissenschaftskultur
Die Frage nach Medienkultur ist nicht nur Anliegen der beteiligten Wissenschaftler. Sie ergibt sich auch aus der Organisation des Studiums, gleichberechtigt in zwei Ländern und zwei Sprachen zu studieren. Die unterschiedlichen Lern- und Wissenschaftskulturen der beteiligten Universitäten sind zugleich Herausforderung und Erfahrungsfeld.

Theorie und Praxis
Die Komplexität der heutigen Medien-, Kommunikations- und Kulturwissenschaft erfordert sowohl ein solides theoretisches und methodologisches Basiswissen als auch Praxisbezug. Deshalb kooperiert die Universität Kassel mit Medieneinrichtungen. So lehren an der Universität Kassel herausragende Vertreter verschiedener Berufsfelder der Medien. Um praktische Erfahrungen mit der Planung und Produktion von Medien zu machen, gibt es eigene Seminare. Die Universität Kassel bietet zudem ausgewählte englischsprachige Lehrveranstaltungen.

European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies
Teilnehmende Universitäten sind: Universidade de Sâo Paulo, Brasilien Aarhus University, Dänemark Roskilde Universitetscenter, Dänemark Université de Bourgogne, Dijon, Frankreich Université Stendhal Grenoble 3, Frankreich Universität Kassel, Deutschland Università degli Studi di Firenze, Italien Institute of Education, University of London, UK St. Petersburg State University, Russland Arizona State University, USA

Qualifikationsprofil des Studienprogramms

  • Internationale Erfahrungen an zwei Universitäten
  • Studium in zwei Sprachen
  • Breites medienwissenschaftliches Basiswissen
  • Exemplarische praktische Erfahrungen mit diversen Medien
  • Kontakte zu Medieneinrichtungen

Die gemeinsamen Lehrgebiete
I. Theorie und Geschichte von Medien und Kommunikation
II. Institutionen, Medienrecht, Medienökonomie und Medienpolitik
III. Medien als Texte, Medienproduktion und Medienanalyse
IV. Publikumsforschung, Medienrezeption und Medienpädagogik

Diese Lehrgebiete stecken den Rahmen ab, innerhalb dessen die Partneruniversitäten ihre Lehre profiliert anbieten. So unterscheidet sich das Studium regional nach Forschungsschwerpunkt und hochschuldidaktischer Konzeption. Das European Credit Transfer System (ECTS) garantiert jedoch die notwendige gemeinsame Bewertung von Studienleistungen und deren Übertragbarkeit an die Partneruniversitäten.

Lehrbereiche

Modul

I. Theory, History, Epistemology of Media, Culture and Communication (Theorie und Geschichte von Medien und Kommunikation)

Modul 1:
Theorien und Forschungsmethoden zu Medien und Massenkommunikation
1.1 Theorie und Geschichte von Medien und Massenkommunikation
1.2 Forschungsmethoden, Grundlagenforschung

II. Institutions, Law, Politics, Economy of the Media (Institutionen, Medienrecht, Medienökonomie und Medienpolitik)

Modul 2: Medieninstitutionen / Medienökonomie / Medienrecht

III. Media as Text, Media Production and Analysis, Multimedia (Medien als Texte, Medienproduktion und Medienanalyse)

Modul 3: Medienwissenschaft, Medienästhetik und Medienanalyse

Modul 4: Praktische Medienkompetenz, Mediengestaltung
4.1 Mediengestaltung im Bereich der Informationstechnologie (Neue Medien)
4.2 Mediengestaltung im Bereich der audiovisuelle Medien

IV. Audience, Reception, and Media Education (Publikumsforschung, Medienrezeption und Medienpädagogik)

Modul 5: Medien- und Kulturwissenschaft, Medienrezeption und Mediensozialisation
5.1 Mediensozialisation, Medienrezeption
5.2 Angewandte Publikums- und Wirkungsforschung in Medieninstitutionen

Profil des Kasseler Studiums
Das Studium in Kassel beginnt im Februar mit der medienwissenschaftlichen Kompaktphase. Bis Mitte April führen Fachleute diverser Medieneinrichtungen mit Intensivseminaren in ihre Arbeit ein. Schwerpunkte sind u.a. Medienrecht, Medienökonomie, Medienforschung, Kinderfernsehen. Professoren der Partneruniversitäten lehren auch in englischer Sprache zu medien- und kulturwissenschaftlichen Themen. In dieser Zeit lassen sich Kontakte zu Medieneinrichtungen für Praktika knüpfen. Im Sommersemester werden die wöchentlichen Lehrveranstaltungen zur Vertiefung angeboten. Parallel dazu soll die Master Thesis entstehen. Mitarbeit bei laufenden Forschungsarbeiten ist möglich. Information gibt es auf dieser Website unter der Rubrik "Forschung".


Last updated on 2017-11-07 at 13:30