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Verbesserung der Situation indigener Völker und des Umweltschutzes. Analyse des Beitrags internationaler Rahmenbedingungen und rechtlicher Vorgaben und ihrer Umsetzung


Project Details
Project duration: 01/200412/2005


Abstract
In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Konflikte um indigene Territorien sowie um die Ressourcen auf ihnen stattgefunden. Auf Grund mangelnder Intervention und ungenügender Verteidigung indigener Rechte ist es wiederholt zu irreversiblen Schäden an Völkern und ihren Ökosystemen in tropischen Regenwaldgebieten gekommen, die auch als globale Schäden in Bezug auf größere Risiken der Klimaveränderung, der Verminderung genetischen Potentials, der Wasserspeicherkapazität etc. wahrgenommen werden können. Hier ist zu definieren, welche Rolle die internationalen Rahmenbedingungen zur Unterstützung indigener Völker spielen, und welche Faktoren die Entwicklung praktischer Maßnahmen zu diesem Zweck befördern. Auf der internationalen Ebene gibt es Instrumente unterschiedlicher Reichweite, die eine Kontrolle der TNCs gewährleisten sollen: Global Compact, OECD Leitsätze, EU Initiative für einen Verhaltenskodex europäischer Unternehmen, die in Entwicklungsländern arbeiten. Daneben gibt es Handlungsstrategien einzelner Parlamente und einzelner UN Organisationen. Darüber hinaus liegen Rechtsstandards und politische Leitsätze vor, die den Schutz indigener Völker vor kultureller Entfremdung garantieren wollen; z.B. die ILO-Konvention 169, Resolutionen des Europäischen Parlaments und der Europäischen Union. Mit dem Interesse, die Kluft zwischen Normen und Umsetzung zu schließen, wird die Untersuchung dieses Teils sich auf die Auswertung der Anwendung der Instrumente und die weiterführende konstruktive Kritik auf UN Organisationen beziehen. Zielpunkt ist auch hier, Schritte zu einer Konfliktregelung zugunsten nachhaltiger regionaler Entwicklungsprozesse wissenschaftlich vorzubereiten.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:04

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