Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Lernen lernen in der Grundschule. Handlungsroutinen und Alltagspraxen von Schülerinnen und Schülern in der Grundschule


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/200511/2006


Zusammenfassung
Ziele:
Im Rahmen dieser Studie sind wir an drei unterschiedlichen Grundschulen (Berlin Wedding: JÜL-Klasse, Freie Schule Kassel und die Regenbogenschule im Untertaunus) der Frage nachgegangen, wie Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrern Schule machen und wie die Kinder auf ihre Weise in der Schule das Lernen lernen. Es geht dabei um das systematische Aufspüren von Handlungsroutinen und Alltagspraxen der Schulakteure. Die Analysen der alltäglichen Praktiken als Lernpraktiken gibt Aufschluss über das Wie des schulischen Lernens. Ziel meiner Arbeiten ist es einen pädagogischen Lernbegriff zu entwickeln, mit dem Konzepte der Initiation und des Aufrechterhaltens von Lernprozessen bei Kindern in der Schule realisiert und begründet werden können.


Theoretisch/ methodischer Ansatz:
In diesem Projekt rückt durch den Einsatz des ethnographischen Verfahrens der teilnehmenden Beobachtung mit und ohne Kamera das Klassenzimmer als Ort, an dem die soziale Ordnung des Lernens hergestellt wird, in den Mittelpunkt. Das Projekt knüpft erkenntnistheoretisch an ein interaktionistisches Verständnis der Wirklichkeit an, wie es Mead (1973) ausformuliert hat und steht im Kontext ethnographischer Kindheits- und Schulforschung, wie sie maßgeblich von Breidenstein und Kelle aber auch Zinnecker in der deutschsprachigen erziehungswissenschaftlichen Forschung seit Mitte der 90er Jahre etabliert wurde (vgl. Breidenstein/ Kelle 1998 und Breidenstein 2006 und Zinnecker 1995).


Projektleitung


Forschungsfelder



Publikationen

2007
2007
2007
2006

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:07