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Prädiktive Kanalschätzung für adaptive Übertragungstechniken im Mobilfunkkanal


Project Details
Project duration: 04/200112/2003


Abstract
Der Mobilfunkkanal ist aufgrund räumlicher und zeitlicher Schwankungen einer der ungünstigsten Übertragungskanäle für Kommunikationssysteme überhaupt. Bei zukünftigen Systemen soll dieser Tatsache mit adaptiven Verfahren begegnet werden. Voraussetzung hierfür ist die möglichst genaue Kanalkenntnis in einer kurzen zeitlichen Vorschau.

Der Kerngedanke des vorliegenden Antrags liegt darin, die aktuellen und kurzzeitig zurückliegenden Kanalverhältnisse zur Prädiktion der künftigen Übertragungssituation zu verwenden und die Modellparameter direkt und effizient aus der vorliegenden Kanalsituation zu ermitteln. Der vorgeschlagene Ansatz zur Prädiktion der entsprechenden Parameter besteht in der Verwendung der zeitvarianten Übertragungsfunktion. Diese soll mit Hilfe hochauflösender Spektral- bzw. Parameterschätzverfahren analysiert und die entsprechenden Kanalparameter extrahiert werden. Aufgrund der zeitveränderlichkeit des Funkkanals weisen die Kanalparameter nicht stationären Charakter auf, so daß geeignete Ansätze zur Schätzung veränderlicher Parameter (wie zum Beispiel Zeit-Frequenz Verteilungen, Parametrische und Nicht-Parametrische Parameterschätzung von Chirp-Signalen, adaptive AR/ARMA Modelle) untersucht bzw. bestehende Ansätze (Unterraum basierte Methoden) erweitert werden sollen.

Anwendungsbereiche der hierdurch erheblich beschleunigten und verbesserten Schätzverfahren liegen beispielsweise darin, die Einstellung von Equalizern nicht erst nach einer Messung, sondern bereits im voraus vorzunehmen, oder auch in der Nutzung adaptiver Übertragungstechniken und Protokolle.

Nach Beendigung der DFG-Förderung wird das Vorhaben über weitere Drittmittel weitergeführt. Der Abschlussbericht für die DFG befindet sich auf der Fachgebiets-Homepage

Last updated on 2017-11-07 at 14:13

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