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Erkennung von RFID-Transpondern zur Detektion von Wert- und Schadstoffen in inhomogenen Abfallgemischen


Project Details
Project duration: 09/200706/2009


Abstract

Ein hochwertiges, ressourcenoptimiertes Recycling wird wegen fehlender Informationen über die Abfallzusammensetzung verhindert. Radio Frequency Identification (RFID) stellt als eine innovative Technologie der automatischen Identifikation das Potential, inhomogene Abfallgemische mit der nötigen Transparenz zu versehen und die entstehenden Vorteile durch Implementierung dieser Technologie in bereits bestehenden Recyclingstrategien zu nutzen. Ein erster Schritt dafür ist einerseits die Erkennung von Wertstoffen bzw. wertstoffhaltiger Altprodukte in Abfallfraktionen, um diese gesondert ihren optimalen Verwertungswegen zukommen zu lassen und somit Ressourcen nachhaltig zu schonen. Andererseits ist die Entfrachtung von Schadstoffen von Bedeutung, damit nachfolgende Aufbereitungsstufen nicht gestört bzw. eine entsprechende Qualität des aufzubereitenden Stoffes gewährleistet werden kann.

Mithilfe einer Versuchsanlage, welche die realen Bedingungen einer Fließbandsortierung simuliert, wird bestimmt, inwiefern sich die Zusammensetzung verschiedener Abfallfraktionen bzw. Altprodukte auf die Performance des RFID-Systems auswirkt. Dazu werden verschiedene (synthetische) Abfallgemische (z. B. Bioabfall, Restmüll, LVP, Elektroschrott) erstellt, die jeweils repräsentativen Charakter haben. Im Laufe der Untersuchung werden Zusammensetzung sowie Versuchsparameter verändert und mit dem Referenzzustand respektive die Abfallfraktionen untereinander verglichen.


Last updated on 2018-19-10 at 10:36