Externally funded project

LOEWE-TMG-A1: Methodische Vermittlungen. Das Verhältnis von Tier und Mensch unter Berücksichtigung der methodischen Zugänge der Tierforschung (Methodische Vermittlungen. Das Verhältnis von Tier und Mensch unter Berücksichtigung der methodischen Zugänge der Tierforschung)


Project Details
Project duration: 01/201412/2016


Abstract
Die bisher von sprachphilosophischer Warte aus geführte Debatte um mentale Fähigkeiten von Tieren wird durch eine Untersuchung der Methoden, Methodologien und der sie begleitenden Vorstellungen über Tier-Mensch-Verhältnisse erweitert. Das Vorgehen würdigt die Methodenrelativität einschlägiger Tiervorstellungen und damit verkoppelter Menschenbilder und erkennt die Tierrelativität bestimmter Methodenprogramme an. Das Projekt arbeitet mit der Verhaltensforschung zusammen und liegt im Vorfeld der Ethik. Bezogen auf die philosophische Debatte um mentale Fähigkeiten von Tieren und der sie befördernden verhaltenswissenschaftlichen Forschungsprogramme liegt der Fokus auf den methodischen Zugängen sowie auf den sie rahmenden „Forschungsprogrammen" (Lakatos), „Denkstilen" (Fleck), „background knowledges" (Hacking) oder „epistemischen Tugenden" (Daston/Galison). Leitfragen sind: Welche Methoden bestimmen die Forschung zu mentalen Fähigkeiten von Tieren? An welchen Tieren wird wie geforscht? Welches Verständnis von welchen Tieren befördern die Methoden oder welche Vorannahmen über welche Tiere liegen ihnen zugrunde? Welche Wissenschaftsbilder und Ontologien sind relevant?

Last updated on 2017-01-11 at 17:05