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Schul-Internet Medientauschbörse - Förderung der Medienkompetenz unter den Bedingungen einer zusammenwachsenden Medienwelt


Abstract
Zu den Zielen des Projektes "Schul-Internet Medientauschbörse - Förderung der Medienkompetenz unter den Bedingungen einer zusammenwachsenden Medienwelt" (www.schulmedientauschbörse.de, www.medientauschboerse.de) gehört es, die Medienerlebnisse und Mediennutzung des Alltags mit den didaktischen Möglichkeiten der Schule zu kultivieren, indem die Schüler/innen sie verarbeiten und reflektieren. Modell dafür ist das Konzept der offenen Schule, bei der die Erfahrungsformen des Alltagslebens in die schulischen Lernformen integriert werden. Diese Form der integrativen Medienerziehung ermöglicht eine horizontale statt vertikale Verbindung von Lehrern, Schülern und Schulorganisation.
Durch den Einsatz einer geschlossenen Internetplattform werden einerseits die multimedialen Darstellungsformen mit der Buch-Literalität verknüpft. Andererseits wird hier auch das Internet als Kulturraum, mit seinen Möglichkeiten und Gefahren zum Thema.

Das Projekt der "Schul-Internet Medientauschbörse" wurde in drei Schulen durchgeführt. Die "Borsa dei Media" (Medientauschbörse) wurde als erstes in der Berufsfachschule "Aurelio Saffi" in Florenz/ Italien im Dezember 2003 eröffnet. Es folgte im März 2004 die "Medientauschbörse" an der Fridtjof-Nansen Grundschule in Kassel. Dieses Projekt entwickelte sich zum Mittelpunkt der Auswertung und der Darstellung auf der Website www.schulmedientauschboerse.de, da sich dort die Umsetzung unserer Leitlinien am besten realisieren ließen. Mit einem erweiterten Modell erfolgte dann der Projektstart im September 2004 in zwei Eibe Klassen in der Elisabeth-Knipping Schule in Kassel. Hier war das Besondere, dass neun Studierende im Rahmen ihrer Schulpraktischen Studien ebenfalls an dem Projekt teilnahmen.

Das Projekt konnte erfolgreich in den Schulen abgeschlossen werden. In den drei Schulen wurde das Projekt mit unterschiedlicher Intensität durchgeführt. Es ließen sich alle der im Folgenden aufgeführten Leitlinien unterrichtspraktisch realisieren.
1. Offene Schule, offener Unterricht: Die Alltagsmedienkompetenz als Lern- und Kommunikationsmöglichkeit im Unterricht.
2. Medienerlebnisse und Mediennutzung des Alltags mit den didaktischen Möglichkeiten der Schule kultivieren, indem die Schüler/innen sie verarbeiten und reflektieren.
3. Die multimedialen Darstellungsformen in der Schule mit Hilfe einer Website (Internetplattform: Schulmedientauschbörse) zusammenführen und mit der Buch-Literalität verknüpfen.
4. Integrative Medienerziehung und Schulentwicklung: Horizontale statt vertikale Verbindung von Lehrern, Schülern und Schulorganisation.
5. Medien als Grundlage von Lernsituationen, in denen Schüler/innen selbständig, konstruktiv lernen; Medienaneignung als Bedeutungskonstitution.
6. Internet als Kulturraum, als neue Aufgabe für politische Bildung.

Last updated on 2017-11-07 at 14:19

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