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Arbeitsfelder von Frauen in der Disziplingeschichte der Freiraum- und Landschaftsplanung; von der Professionalisierung seit der Jahrhundertwende bis 1970


Project Details
Project duration: 02/200204/2004


Abstract
Die Disziplingeschichte der Freiraum- und Landschaftsplanung soll durch eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise ergänzt werden. Grundlage ist ein abgeschlossenes Forschungsvorhaben, in dem Quellen und recherchepfade zu diesem Thema erschlossen wurden (s. Schekahn). Hier soll eine Vertiefung und zeitliche Fortschreibung der Ergebnisse erfolgen. Die Untersuchung beginnt mit der jahrhundertwende. Frauen haben sich in dieser zeit durch die gründung von gartenbauschulen für Frauen einen eigenen Berufszugang geschaffen, da sie kaum Lehrstellen bekommen haben und ihnen der Zugang zu den Gärtnerlehranstalten verwehrt war. Aus ihrem gesellschaftlichen Rollenbild heraus haben Frauen für sich spezifische Tätigkeitsfelder entwickelt, die häufig mit sozialen Aspekten verknüpft sind. Planung wurde häufig als beratende Tätigkeit der Nutzer verstanden. Haben sich dieser geschlechtsspezifische Zugang, die spezifischen Tätigkeitsfelder im Laufe der Berufsprofessionalisierung weiter fortgesetzt? Falls ja, in welcher Weise? Gibt es in den verschiedenen Zeitabschnitten der Disziplin geschlechtstypische Unterschiede im jeweiligen Planungsverständnis? Welche Bedeutung, was Fachinhalte betrifft, haben Fachfrauen für die Entwicklung der Disziplin? Haben sich hinsichtlich ihrer Orientierungen, ihres Einflusses im laufe der Zeit Veränderungen ergeben? Die Untersuchung endet Anfang der 70er Jahre,da "Frauen als Handelnde und Betroffene von Planung" nun ein eigenes Thema wird, was einen gesonderten Forschungsansatz erfordert.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:20