Project without external funding

mik21 - Migrationskompetenz als Schlüsselfaktor der Ökonomie des 21. Jahrhunderts


Project Details
Project duration: 10/200312/2007


Abstract
Das Vorhaben „mik 21 ? Migrationskompetenz als Schlüsselfaktor der Ökonomie des 21. Jahrhunderts” wird vom BMBF als regionaler Forschungsschwerpunkt an der Universität Kassel seit 10/2003 zunächst für vier Jahre gefördert und umfasst die Erforschung, Entwicklung und den Transfer innovativer, mobiler Internetanwendungen und Prozesse unter ökonomischen, juristischen und technologischen Gesichtspunkten sowie unter Berücksichtigung der Nutzerakzeptanz. Das Projekt hat zum Ziel, bestehende, erfolgreiche Internet-Anwendungen und Geschäftsmodelle um mobile Anwendungsformen zu erweitern und anzureichern.
Mobilität manifestiert sich als Chance zu höherer Flexibilität in der Zeit, im Raum und in den gesellschaftlichen Rollenkonzepten und liegt damit im Trend neuer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedürfnisse. Die Migration von stationären zu mobilen Wirtschafts-, Verwaltungs- und Alltagssystemen ist der zentrale ökonomische Hebel für den anstehenden Technologiewandel. Durch Migration werden Effekte wie Mehrfachnutzung, Diffusionsbeschleunigung, Akzeptanzsteigerung und Investitionssicherung realisiert. Diese fördern die Ökonomität der angestrebten Innovationen nachhaltig. Ihre Erschließung, Gestaltung und Nutzung erfordert die abgestimmte Kooperation interdisziplinärer Entwicklungsteams. Die Antragsteller kommen aus den Bereichen Informatik, Systemdesign, Rechts-, Organisations-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Im Verbund wird dieses Kompetenzteam den ökonomisch wichtigen Fokus "Mobiles Internet" mit den folgenden Anwendungsdomänen bearbeiten:
  • Mobile-Working
  • Mobile-Government
  • Mobile-Living
Die aktive Einbindung von KMUs, Großunternehmen und öffentlichen Verwaltungsbetrieben in die Konzeptions- und Implementierungsphasen steigert die Praktikabilität und Übertragbarkeit der wissenschaftlichen Resultate. Diese werden auch für ein gestuftes Lehrkonzept aufbereitet. Durch eine enge Verzahnung der Transferaktivitäten des Vorhabens mit dem nordhessischen START-Projekt (EXIST-Programm) werden die Grundlagen für erfolgreiche Gründungen und damit für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region gelegt.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:20