Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Vorbeugender Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der hessischen Lahn: Teilprojekte Siedlungsentwässerung, Stoffhaushalt und Ökologie


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 11/199912/2001


Zusammenfassung
Das Hochwasserschutzkonzept für die hessische Lahn ist Teil der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIC und arbeitet mit anderen Projekten des Rhein-Maas-Einzugsgebietes zusammen. Eine aus universitären Instituten und Fachgebieten bestehende Projektgruppe (Leiter: Prof. Dr.-Ing. F. Tönsmann) führt das Projektmanagement sowie die wissenschaftliche Bearbeitung durch, liefert die Datengrundlage für die Umsetzung der vorgesehenen Einzelmaßnahmen, berät die Träger der Teilprojekte, koordiniert die Planungen und führt eine Effizienzkontrolle durch. Das Institut für Gewässerforschung und Gewässerschutz (IGuG) der GhK wurde mit der Durchführung zweier Studien betraut, die die Wirkung der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen auf den Naturhaushalt sowie die Landwirtschaft in verschiedenen Szenarien bewerten. Darüber hinaus wird ein Kriterienkatalog für die Erfolgskontrolle erarbeitet und die Übertragbarkeit derErgebnisse diskutiert. Das IGuG hat zudem die Bereitstellung und Aufarbeitung der erforderlichen Daten zur Siedlungsentwässerung und zur Gewässergüte sowie die Aufarbeitung und Interpretation der Erhebungen aus der Gewässerstrukturgütekartierung nach dem LAWA-Verfahren für die Modellierungen mit dem N-A-Modell der TU Braunschweig übernommen. Erste Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit wurden im September 2000 auf der Lahn-Konferenz in Marburg und auf einem internationalen Symposium (Flood defence) in Kassel präsentiert.


Weitere Projektbeteiligte

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:40