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Untersuchung zum nachträglich zugfesten Anschluss historischer Holzverbindungen mit eingeleimten stiftförmigen Verbindungsmitteln


Project Details


Abstract
Im Zuge von Instandsetzungsarbeiten, beispielsweise im Rahmen einer Sanierung oder einer Nutzungsänderung, gilt es häufig bei historischen Holzkonstruktionen eine große Anzahl von zimmermannsmäßigen Holzverbindungen wieder herzustellen und fehlende Hölzer zu ergänzen. Oft handelt es sich hierbei um Hölzer und Verbindungen, die einen wesentlichen Beitrag zur räumlichen Aussteifung leisten, z.B. in Dachtragwerken. Gelingt es also bei einer Sanierung solche Verbindungen nicht nur wieder zu ergänzen oder zu reparieren, sondern auch hinsichtlich einer zukünftig möglichen Zugkraftübertragung durch Einleimen von stiftförmigen Verbindungsmitteln zu ertüchtigen, lassen sich oft additive Reparaturmaßnahmen vermeiden.

Im Rahmen des Forshungsprojektes wird durch Vorversuche die Praxistauglichkeit des Knotenertüchtigungsverfahrens überprüft bzw. weiterentwickelt. Hierfür sind verschieden gestaffelte experimentelle Untersuchungen notwendig, die sich von Kleinversuchen zum Verbundverhalten bis hin zu 1:1-Versuchen zur Parameterforschung nachträglich verstärkter Holzknoten erstrecken.


Last updated on 2017-11-07 at 14:20