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Evaluation der Internationalen Frauenuniversität: Die ifu aus der Sicht der Studentinnen und Dozentinnen


Project Details
Project duration: 20002001


Abstract
Die Internationale Frauenuniversität wurde im Sommer 2000 im Kontext der EXPO Hannover als postgraduales dreimonatiges Studienprogramm für fast 700 Teilnehmerinnen aus aller Welt veranstaltet. Es handelte sich um ein ambitioniertes Experiment. Nicht nur wurden die typischen Ansprüche einer internationale Sommerschule oder eines Auslandsstudiensemesters verfolgt, eine intensive Lernphase in einer fremden wissenschaftlichen und kulturellen Umwelt bieten, um durch den Kontrast zum Gewohnten die Chance zu paradigmatischer Perspektivveränderung zu bieten. Sondern obendrein sollte Ungewöhnliches in Form
(a) des Lehrens und Lernens in einer geschlechtshomogenen sozialen Sondersituation,
(b) einer nicht disziplinär sondern thematisch bestimmten Struktur der Wissensgebiete (Projektbereiche: Information, Körper, Wasser, Arbeit, Stadt und Migration)
(c) einer Betonung fachübergreifende Perspektiven (Gender, Internationalität/-kulturalität und Interdisziplinarität sowie ergänzend die Begegnung von Kunst und Wissenschaft). Der Experimentiercharakter wurde dadurch noch verstärkt, dass das Programm von einer temporären Organisation in Kooperation mit sechs Hochschulen getragen war und über 300 Dozentinnen aus aller Welt sich ebenfalls auf ein neues Terrain zu bewegen hatten. Evaluationsstudien, die die IFU begleiteten, erlauben einen Vergleich, wie die Studentinnen und die Dozentinnen Lehren und Lernen an der IFU wahrgenommen haben und bewerten. Eine Teilstudie der insgesamt vier Evaluationsprojekte zur ifu wurde vom WZ I durchgeführt, sie analysiert auf der Grundlage von Studentinnen- und Dozentinnenbefragungen z.B. Motive und Erwartungen im Hinblick auf die ifu sowie die Einschätzungen der Erträge des Studienaufenthaltes nach Abschluss der Studienphase.

Last updated on 2017-11-07 at 13:30