Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Spät- und Direktsaat von Silomais im Rahmen des Zweikulturnutzungssystems zur Reduzierung von Umweltgefährdungen bei gleichzeitiger Optimierung der Erträge


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 10/199904/2003


Zusammenfassung
Der Silomaisanbau ist in herkömmlichen Anbausystemen mit einer Vielzahl von Umweltgefährdungen und Anbauproblemen verbunden: Nitratauswaschung, Bodenerosion, aufwendige Unkrautbekämpfung, Herbizidbelastung des Grundwassers. Zugleich besteht im ökologischen wie im konventionellen Landbau Bedarf an einem energiereichen Grundfutter. Der Anbau von Silomais im Direktsaatverfahren Ende Mai nach der Ganzpflanzenernte der Erstkultur Wintererbse soll diesen Problemen begegnen. Die Abreife des spät gesäten Maises wird durch den Anbau einer aufgrund ihrer photoperiodischen Eigenschaften geeigneten Maissorte möglich. Mit der Ernte von zwei Kulturen im Laufe eines Jahres wird ein Biomasseertrag von über 180-200 dt TM/ha erzielt. Die ausbleibende Bodenbearbeitung zur Maissaat senkt die Anbaukosten. Ferner kann aufgrund des Vorfruchtwertes der Wintererbse (=Unkrautunterdrückung) im Mais die Unkrautregulierung deutlich vermindert werden. Mit diesem Anbausystem soll neben der Verringerung der genannten Problematik zugleich der ökonomische Gewinn verbessert werden, so dass die Attraktivität für die Umsetzung in der Praxis gesteigert wird.


Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2019-02-07 um 08:14