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Simulation dynamischer Vorgänge / Crashsimulation an Leichtbau-Strukturen


Project Details
Project duration: 01/199912/2000


Abstract
Die Methode der finiten Elemente macht es heutzutage möglich, das Material- bzw. Bauteilverhalten unter hochdynamischen Bedingungen und extremen Deformationszuständen mit hinreichender Genauigkeit zu simulieren. Dabei werden Materialien in Bereichen weit oberhalb des linear-elastischen Werkstoffverhaltens beansprucht. Weiterhin sind oftmals komplexe Kontaktsituationen zu berücksichtigen. Dank leistungsfähiger Hardware und ausgereifter Berechnungs-Software können heute große Modelle in akzeptablen Zeiträumen berechnet werden.
Besonders im Automobil-Sektor sowie bei den Zulieferer-Firmen sind kostspielige Versuche an Originalprodukten für die Überprüfung des Crashverhaltens sowie für die Optimierung der Insassensicherheit nicht mehr wegzudenken. In diesem Fall kann die FE-Simulation von hochdynamischen Vorgängen helfen, Kosten einzusparen, indem sie Aussagen über das Verhalten des Bauteils in Extremsituationen treffen kann, ohne daß ein Prototyp zur Durchführung von Versuchen benötigt wird. Damit können Risikobereiche frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen schon während der Entwicklungs- und frühen Konstruktionsphase ergriffen werden. Crashversuche an Originalbauteilen werden somit im Idealfall lediglich zur Verifizierung der Berechnungsergebnisse herangezogen.
Am Fachgebiet für Leichtbau-Konstruktion werden unterschiedliche Projekte aus dem Bereich dynamische Simulation / Crashsimulation bearbeitet. Zum Großteil werden in diesem Rahmen unterstützende Berechnungen für Automobil-Zuliefererfirmen durchgeführt. Für die Simulation werden gebräuchliche Solver sowie Pre- und Postprozessoren wie I-DEAS, LS-DYNA und ABAQUS eingesetzt.

Last updated on 2017-11-07 at 14:22