Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Identifikation lokaler nicht-linearer Strukturparameter aus Schwingungstestdaten im Frequenzbereich


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 04/199804/2003


Zusammenfassung
Bei dynamischen Untersuchungen an realen Strukturen lassen sich oft nichtlineare Effekte in den Schwingungsantworten beobachten. Dies führt bei der Anwendung der experimentellen Modalanalyse zu fehlerhaften Ergebnissen. Die nichtlinearen Einflüsse müssen durch einen geeigneten Modellansatz berücksichtigt werden. Aus diesem Grund soll die Bewegungsgleichung im Frequenzbereich um additive Terme erweitert werden, welche die nichtlinearen Steifigkeits- und Dämpfungseinflüsse beschreiben. Diese zusätzlichen Terme sollen das physikalische Verhalten der Struktur im Zeitbereich möglichst gut wiedergeben. Die Abbildung der Struktur im Modell erfolgt unter Verwendung der Finite Elemente (FE) Methode. Dabei wird ein Ausgangsmodell entworfen, welches in seinem Verhalten zumeist noch weit von dem real beobachteten Verhalten der Teststruktur abweicht. Somit sind Korrekturen am Ausgangsmodell erforderlich. Für den Fall linearen Strukturverhaltens wurden inden letzten Jahren viele automatische Korrekturverfahren (?model updating?) entwickelt. Hier sollen nun automatische Korrekturverfahren entwickelt werden, welche neben den linearen Parametern speziell die Parameter anpassen, welche die Nichtlinearitäten beschreiben. Der momentane Stand ist, daß die Parameter so korrigiert werden, daß das Modell die gemessenen Schwingungsantworten möglichst genau reproduziert. Die Korrektur erfolgt über eine Minimierung der Abweichungen zwischen gemessenen und analytisch berechneten Schwingungsantworten im Frequenzbereich. Anhand von simulierten und realen (COST F3, WG3, Benchmark No. 3: "Beam with a non-linear component) Testbeispielen soll die Funktionsfähigkeit des Modellansatzes und des Korrekturverfahrens untersucht werden.


Projektleitung


Weitere Projektbeteiligte


Publikationen

2000
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Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:24