Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Dimension der solidarischen Ökonomie für eine nachhaltige Ernährungssicherung


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/200412/2007


Zusammenfassung
Ausgehend von Amartya Sens These, die „Armut als Mangel an Verwirklichungschancen” bestimmt, wird unter besonderer Berücksichtigung der weiblichen Bevölkerung darauf verwiesen, dass durch die Verbesserung der Lage der Frauen und deren Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben die soziale Sicherheit der Gesellschaft insgesamt erhöht wird. Im Rahmen einer Aktionsforschung steht daher die Entwicklung solidarischer Frauenkooperativen in Recife, im Nordosten Brasiliens, im Mittelpunkt der Analyse. Diese Forschung soll in Zusammenarbeit in mit der dortigen landwirtschaftlichen Bundesuniversität sowie mit einer sozial engagierten kirchlichen Institution - Pastoral da Crianca - durchgeführt werden. In der ersten Phase wird ein Produktionssystem der lokalen Frauenökonomie untersucht werden. Die zweite Phase soll dieses verbinden mit der Ausbildung für solidarische Volkskooperativen, welche an den so genannten Technologischen Innovationswerkstätten für Genossenschaften an der Universität angeboten wird. Die Fragestellung lässt sich so formulieren: Inwiefern trägt diese neue Produktions- und Organisationsweise der Frauenkooperation zur nachhaltigen lokalen Ernährungssicherung bei? Dieses Forschungsprojekt will den Nachweis erbringen, dass eine nachhaltige Ernährungssicherung für alle möglich ist. Erforderlich ist allerdings die Stärkung der internationalen Institutionen, die die Ernährungssicherung als ein Menschenrecht gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO) und der Welt Bank weltweit durchsetzen können.


Weitere Projektbeteiligte

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:30