Project without external funding

Städte zwischen Suburbanisierung und Segregation
Chancen kommunaler Strategien am Beispiel von Frankfurt am Main und Rotterdam / NL



Project Details
Project duration: 01/200308/2005


Abstract
Die Abwanderung von einkommensstarken Bevölkerungsgruppen aus den Kernstädten in die Umlandgemeinden und die zunehmenden sozialen Ungleichheiten in der Stadtstruktur werden in vielen Städten Europas als zunehmend Probleme, wenn nicht sogar als Bedrohungen für die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität in der Stadt erfahren. Beide Tendenzen bedingen sich wechselseitig und haben sich kontinuierlich verstärkt. Im Zusammenhang mit der neuen Generation der Stadtentwicklungspläne und den Anstrengungen um neue Kooperationsformen in den Stadtregionen werden allgemein unter der Planungsphilosophie der kompakten europäischen Stadt Strategien, Verfahren und Projekte entwickelt, um den Folgen dieser Trends im finanziellen, sozialen und baulich-räumlichen Bereich zu begegnen.
Die Merkmale der Suburbanisierung und Segregation sowie die Strategien und ihre Wirksamkeit sollen in dieser Pilotstudie am Beispiel zweier Städte: Frankfurt am Main in Deutschland und Rotterdam in den Niederlanden untersucht werden. Dabei stehen die Suburbanisierung der Wohnnutzung und die residentielle Segregation im Vordergrund. Fragestellungen sind u.a.:
- Mit welchen Fakten lassen sich diese Trends beschreiben und konkretisieren?
- Welche Strategien (Verfahren, Planungen und Projekte) haben die Kommunen bei ähnlichen Problemstellungen aber unterschiedlichen nationalen und planungskulturellen Rahmenbedingungen entwickelt?
- Welche Wirksamkeit konnten diese Strategien bisher entfalten?
- Welche Empfehlungen ergeben sich aus dem Vergleich?


Principal Investigator


Co-Investigators

Last updated on 2017-11-07 at 14:26