Project without external funding

Wege zu einer multifunktionalen und umweltschonenden Agrarlandschaftsgestaltung in den Modellregionen Waldeck-Frankenberg und Wetteraukreis.


Project Details
Project duration: 10/199609/1997


Abstract
Am Beispiel von zwei Modellregionen (Lkrse Wetterau, Waldeck-Frankenberg) wurden Möglichkeiten untersucht, die eine soziale und umweltgerechte Bewirtschaftung der Agrarlandschaften dauerhaft verankern können. Durch die gemeinsamen Auseinandersetzung (Diskurs) der direkten und indirekten Agrarlandschaftsnutzer (Landwirte, Touristen, Wasserwerke, Verbraucher u.a.) soll eine regional angepaßte Landbaukultur entwickelt werden, die den Bedarf der Städte einbezieht.
Angestrebt wird eine Landbaukultur, die weniger stark von einer arbeitswirtschaftlichen Rationalisierung und Spezialisierung geprägt ist. Der biologische Landbau bietet hier wichtige Hinweise. Ansatzpuunkte der Forschung sind die landwirtschaftlichen Betriebe als die wichtigsten Entscheidungsträgert hinsichtlich Agrarlandschaftsgestaltung, untersucht wurden aber auch die Strukturen hinter den Betrieben, die die Produktion maßgeblich beeinflussen (Agrarverwaltung, Beratung, soziale und kulturelle Traditionen). Als Handlungsfelder wurden die Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen, die Kooperation verschiedener Flächennutzer und die politische Steuerung untersucht.
Das Projekt wurde von der AG ländliche Entwicklung (Prof. Dr. Poppinga) koordiniert und zusammen mit der AG Landschaftsökologie und Bodenkunde und dem Fachgebiet Ökologischer Landbau gemeinsam bearbeitet.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 13:42