Externally funded project

GIS-basierte Modellierung überörtlicher Funktionsbeziehungen als wiss. Beitrag zum Konzept zur Erhaltung bestehender Vernetzungsbeziehungen - Neubau der A 39 Lüneburg - Wolfsburg mit nds. Teil der B 190n


Project Details
Project duration: 20102012


Abstract
Die Freie und Hansestadt Hamburg plante ausgehend vom Landschaftsprogramm einschließlich Artenschutzprogramm aus dem Jahr 1997 (System der „Landschaftsachsen“) die Neuaufstellung eines Fachkonzeptes Biotopverbund für das Stadtgebiet unter Berücksichtigung benachbarten Bundesländer. Der Biotopverbund sollte sich an „Teilbiotopverbünden“ bezogen auf bestimmte Ökosystemtypen und an Zielartenvorkommen orientieren. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wählte den Ansatz „HABITAT-NET“ (HÄNEL 2007), um die räumlich-funktionalen Beziehungen für die überörtlichen Bezüge als einen Grundlagenteil des Fachkonzeptes Biotopverbund zu ermitteln. Diese potenziellen Funktionsbeziehungen wurden für Feucht-, Wald- und Trockenlebensräume (in Verbindung mit Anspruchstypen von Arten/Zielarten) herausgearbeitet. Daraus resultierten umfassende Planungsempfehlungen v. a. im Hinblick auf den Verbund in die benachbarten Bundesländer. Als eine Grundlage für die Modellierung war die Ermittlung teildurchlässiger Bereiche im bebauten Bereich von Hamburg erforderlich. Dies erfolgte auf der Grundlage der Einzelgebäude und sonstiger versiegelter Flächen sowie der Verkehrsflächen des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS). Die diesbezüglichen Möglichkeiten und Grenzen der Aussagekraft für lokale Betrachtungen des für die überörtlichen Ebenen konzipierten Ansatz „HABITAT-NET“ wurden dargelegt.

Last updated on 2017-11-07 at 15:29