Drittmittelprojekt

Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von Kompensationsmaßnahmen zur Umsetzung von Konzepten des Naturschutzes und der Landschaftsentwicklung


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 11/201004/2012


Zusammenfassung


Der Fokus des beantragten Projekts liegt auf der Dokumentation und Bewertung von produktionsintegrierten Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (PIK) in Grünland und Acker, die im Rahmen der Eingriffsregelung (§ 15 BNatSchG) durchgeführt werden. Der Rahmen wird durch die Erarbeitung von Grundsätzen für die Entwicklung und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen im landschaftsökologischen Kontext gesteckt und dies vor dem Hintergrund bestehender Instrumentarien (z. B. Ökopunkteverfahren, Flächenpools) bewertet (Modul 1). Die Typologie von PIK nach Landnutzungs-, Ökosystem- und Landschaftstypen sowie den maßgebenden (möglichst regionalisierten) Zielkonzeptionen des Naturschutzes soll das Grundgerüst für die Zuordnung von bundesweit recherchierten PIK Maßnahmen liefern, die hinsichtlich der assoziierten Eingriffstypen, der konkreten ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen sowie des Verfahrensablaufs, der Instrumentarien und der Monitoring -Verfahren dokumentiert werden (Modul 2). Über einen Kriterienkatalog (u.a. Zeitdauer der Maßnahmen) werden in Modul 3 ausgewählte Beispielgebiete, in denen PIK praktisch umgesetzt wurden, hinsichtlich Zielstellung, Zielerfüllungsgrad sowie möglichen Defiziten detailliert untersucht. Damit sollen einerseits besonders geeignete Maßnahmentypen zur Förderung der Biodiversität und des Biotopverbunds herausgearbeitet, andererseits unter zusätzlicher Auswertung von Renaturierungsmaßnahmen in Grünland- und Ackergebieten (z. B. E+E-Projekte) Hinweise zur Optimierung von PIK gesammelt und in Empfehlungen für die Umsetzung der Eingriffsregelung eingearbeitet werden.




Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:43