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Hochgenaue Lösung der elektronischen Schrödinger-Gleichung


Project Details
Project duration: 10/19911998


Abstract
Die Methode von Kutzelnigg und Klopper zur Berücksichtigung von explizit korrelierten Termen im Ansatz für die Wellenfunktion wurde auf den sog. "Mehr Referenzen"-Fall erweitert. Diese Methode, genannt r12-MR-CI(SD), wurde zur hochgenauen Lösung der elektronischen Schrödinger-Gleichung von Atomen und Molekülen eingesetzt. Kürzlich gelang es auf dem Kasseler Hochleistungsrechner "Calculus", die gesamte Potentialkurve mit r12-MR-ACPF zu berechnen. Die errechneten spektroskopischen Konstanten, mit den jeweiligen Fehlern, z.B. De (-0.2 kcal/mol), Re (+0.0001A) und omega_e (+2 cm), sind in hervorragender Übereinstimmung mit Werten, die von gemessenen Spektren stammen. Mit einem mäßigen Rechenaufwand konnten so Genauigkeiten erzielt werden, die wahrscheinlich mit heutigen (traditionellen) CI-Methoden und Computern nicht ereicht werden können.
Diese hohe Genauigkeit ist nicht nur nützlich zur Berechnung von atomaren oder molekularen Spektren; andere Anwendungen sind die Berechnung von Potentialhyperflächen, z.B. von chemischen Elementarreaktionen und die Erzeugung von Vergleichswerten, die für das Kalibrieren von Dichtefunktionalmethoden benutzt werden können.

Last updated on 2017-11-07 at 14:46