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Berthold Simonsohns. Beitrag zu Theorie und Praxis der Sozialpädagogik


Project Details
Project duration: 12/199212/1996


Abstract
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Lebensweg von Dr. B. Simonsohns (1912-1978) zu rekonstruieren und sein wissenschaftliches Werk zu analysieren. Dr. B. S. war bereits im Dritten Reich an exponierter Stelle in der jüdischen Sozial- und Jugendbildungsarbeit engagiert. Er gehörte zu den wenigen Überlebenden von Theresienstadt und Ausschwitz und kehrte, nachdem er von 1945 bis 1949 in der Schweiz gelebt hatte, nach Deutschland zurück, um hier die jüdische Sozialarbeit wieder aufzubauen. Von 1951 bis 1961 war er Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und wurde dann als Professor für Sozialpädagogik und Jugendrecht an die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt berufen.
Die Erforschung der Biographie Simonsohns eröffnet auch einen Zugang zu der Frage nach dem Neubeginn jüdischer Sozialarbeit in der Bundesrepublik.

Last updated on 2017-11-07 at 14:47

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