Externally funded project

FP 7 C 1.1 Geschlechterverh. in Suburbia


Project Details
Project duration: 11/201904/2021


Abstract

Ziel
des Vorhabens ist die Untersuchung neuer suburbaner Quartiere im Hinblick darauf,
ob und inwiefern die an der Planung und Gestaltung beteiligten Akteur*innen (aus
Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft) die seit den 1970er
Jahren geäußerten gleichstellungsbezogenen Kritikpunkte an Suburbia bewusst
aufnehmen und bei der Planung berücksichtigen. Eine Grundannahme des Vorhabens
ist, dass Räume gesellschaftlich geformt und geschlechtlich codiert sind und
dass die Nutzung und Gestaltung von Raum bestimmte gesellschaftliche Veränderungen
fördern oder erschweren kann. Vor dem Hintergrund
der Kritik, dass die Planung und Gestaltung älterer, häufig monofunktionaler
suburbaner Wohngebiete eine egalitäre Aufgabenverteilung zwischen Männern und
Frauen in der Familie nahezu unmöglich mache, untersucht das Vorhaben die
Fragestellung, ob der Wandel von geschlechtsbezogenen Rollenvorstellungen und
die Diversifizierung vorstellbarer Familien- und Arbeitsmodelle bei der Planung
und Gestaltung thematisiert und die sozioökonomische Gleichstellung der
Geschlechter auf Ebene der Leitbilder in die Planung einfließt. Die
Fragestellung wird anhand von drei Beispielquartieren in Berlin, Hamburg und
Frankfurt, die sich derzeit in der Vorbereitungsphase befinden, untersucht.


Last updated on 2020-09-09 at 09:14