Project without external funding

Situationsabhängige Mensch-Maschine-Schnittstelle


Project Details
Project duration: 09/199606/2003


Abstract
Dieses interdisziplinäre DFG-Forschungsvorhaben begann 1996 mit einer voraussichtlichen Laufzeit von 3 Jahren. Das Hauptziel des Projekts ist eine qualitative Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion durch eine dynamisierte modellhafte Abbildung des technischen Systems in Leitwarten-Software.
Das Projekt geht bei der Erstellung von Prozeßvisualisierungssoftware von einer Aufgabenorientierung aus. Dies umfaßt die Fragestellung, welcher situationsspezifische Informationsbedarf bei Operateuren industrieller Leitwarten vorliegt und was aus der Sicht der Schnittstellenergonomie wünschenswert ist unter Beachtung von Randbedingungen, die durch das abzubildende technische System gesetzt werden. Aus der Beantwortung dieser Fragestellung und der genannten Bedingungen ergeben sich die Mindestanforderungen, die eine Leitwarten-Software erfüllen muß. Diese Sichtweise schließt den Prozeßbediener (Anlagenfahrer) ausdrücklich in das Produktionssystem ein.
Der Informationsbedarf des Prozeßbedieners hängt von der dynamischen Charakteristik unterschiedlicher Interaktionssituationen ab. Diese werden bestimmt durch die technischen Systemzustände, die Arbeitspotentiale des Prozeßbedieners und dessen Informationsverarbeitungsziele. Es ist das Ziel dieses Forschungsvorhabens, ein aufgabenorientiertes Mensch-Maschine-Schnittstellenkonzept zur Integration von Darstellungstechniken und Wissensstrukturen zu entwickeln und dieses an einem Anwendungsbeispiel zu erproben und zu bewerten.


Principal Investigator


Publications

2002
2001
1999
1999
1999
1998
1997

Last updated on 2017-11-07 at 13:44