Drittmittelprojekt

Risswachstum in intermetallischen TiAl unter besonderer Berücksichtigung der Rissausbreitung in Tiefenrichtung


Zusammenfassung
Intermetallische Verbindungen wie Titanaluminide sind vielversprechende Hochtempe-raturwerkstoffe mit geringem Gewicht. Um einen sicheren Einsatz zu gewährleisten, müssen Daten und Berechnungsverfahren zur Lebensdauerab¬schät¬zung zur Verfügung stehen. Dabei spielt die lamellare Mikrostruktur in der Rissbildungs- wie in der Rissaus-breitungsphase eine wichtige Rolle. Es soll insbesondere die Ausbreitung von kleinen Rissen untersucht werden. Dazu werden gezielt Mikrokerben mit einem Ultrakurzpulsla-ser eingebracht und die Ausbreitung der dadurch gerichtet initiierten Risse während des Versuchs beobachtet. Die so gefundenen Risswachstumskurven werden bruch¬mecha¬nisch analysiert. Neben der Rissausbreitung an der Oberfläche wird auch die Rissaus-breitung in Tiefenrichtung untersucht. Dazu wird ein 3D Ras¬ter¬ab¬bil¬dungs¬verfahren ent-wickelt, das die Plasmalumineszenz der femto¬se¬kun¬den¬laser¬ge¬stütz¬ten Ablation als Kontrastmechanismus für die Rissrekonstruktion verwendet. Die Lage eines Risses re-lativ zur Mikrostruktur kann einerseits lokal durch gezieltes Aufschneiden der Probe mit dem Ultrakurzpulslaser ermittelt werden. Andererseits soll untersucht werden, ob durch eine Phasenanalyse über die spektroskopische Analyse der Phasenluminiszenz Rück-schlüsse über die Mikrostruktur in Ausbreitungs¬richtung gezogen werden können.


Projektleitung


Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 15:31