Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Horizontale Segregation als indirekte Form der geschlechtshierarchischen Statusdistribution


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/199612/1996


Zusammenfassung
Das Projekt schließt unmittelbar an das Vorläuferprojekt "Die Bildungsexpansion und die Reproduktion geschlechtsspezifischer sozialer Ungleichkeit" an, auf dessen Grundlage es möglich ist, die geschlechtsspezifischen horizontalen (und vertikalen) Segregationsprozesse in ärztlichen und juristischen Berufen fundiert zu beschreiben. Genauer untersucht wird nun in diesem Projekt die teilweise sehr augenfällige Konzentration von Frauen auf best. Segmente des ärztlichen bzw. juristischen Berufsfeldes. Mit einer Analyse ausgewählter juristischer und medizinischer Fachzeitschriften wird vornehmlich den Faktoren nachgegangen, die für die Einschätzung von Status und Prestige der verschiedenen Berufssegmente eine Rolle spielen, um so zur Klärung der Frage beizutragen, ob mit den beobachtbaren horizontalen geschlechtsspezifischen Segregationsprozessen auch Prozesse der Statusdistribution korrespondieren.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:49