Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Entwicklung kommunaler Strategien zur Etablierung urbaner Kompetenz im Umgang mit städtischen Angsträumen.


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/199806/2007


Zusammenfassung
Mangelnde Sicherheit im öffentlichen städtischen Raum ist zu einem wesentlichen Thema der gegenwärtigen Stadtpolitik und Stadtplanung geworden. Die Kommunen reagieren auf die Handlungsanforderungen mit diversen Maßnahmen, die am Leitbild der 'sicheren Stadt' orientiert sind. Eine Auseinandersetzung mit dieser Problematik halten wir aus folgenden Gründen für notwendig:
- Die Komplexität der Einflußfaktoren mangelnder öffentlicher Sicherheit wird in der derzeitigen Thematisierung auf kommunaler Ebene häufig ignoriert.
- Das Leitbild der 'sicheren Stadt' scheint uns ideologisch problematisch, da die darauf aufbauenden kommunalen Reaktionen häufig die subjektiven Ängste nicht reduzieren, sondern die Einschränkung urbaner Öffentlichkeit bewirken können.
- Das Leitbild der urbanen Öffentlichkeit, das die Qualitäten von zivilgesellschaftlichen, offenen Städten zum Inhalt hat, erfordert die Entwicklung 'urbaner Kompetenz' der Betroffenen im Umgang mit den Problemen städtischer Unsicherheiten und Ängsten.
In einer produktiven Diskussion mit kommunalen Institutionen, Einrichtungen und Experten sollen lokal adäquate und zugleich verallgemeinerbare Strategien entwickelt werden, die auf die Stärkung 'urbaner Kompetenz' im Umgang mit städtischen 'Angsträumen' abzielen.


Publikationen

2005
2003
2002
2002
2001

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:50