Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Situation des Herkunftssprachenunterrichts an Kasseler Schulen


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 10/199903/2003


Zusammenfassung
Aufgrund der Anwerbepolitik der Bundesrepublik in den Jahren 1955 und 1973 sind in der Bundesrepublik Einwanderungsminderheiten von Arbeitsmigranten und ihren Familien entstanden. Für die Kinder dieser Einwanderungsgruppen haben die Bundesländer in verschiedener Weise Zusatzunterricht in der jeweiligen Herkunftssprache eingerichtet. Aktuell gibt es eine politische Debatte über die Funktion und Berechtigung dieses Unterrichts - eine Debatte, welche die Forschung zu Funktionen der Muttersprache, zu Fragen der Zweisprachigkeit und zu Erfahrungen im Herkunftssprachenunterricht weitgehend ignoriert. Das Projekt wird in einem ersten Schritt durch Befragung der Lehrerinnen und Lehrer, Unterrichtsbeobachtung und Kleingruppengespräche mit Schülerinnen und Schülern Daten zur jetzigen Situation des Unterrichts und seiner Entwicklung in den letzten Jahren erheben. In einem zweiten Schritt wird es darum gehen, den Zusammenhang zwischen der Entwicklung in der Erstsprache und Zweitsprache und allgemein Lernentwicklung mittels Tests und Interwievs aufzuklären.)

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 13:44