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Vereinfachtes Renaturierungskonzept Nieste


Project Details
Project duration: 05/199806/1999


Abstract
Im Einzugsgebiet der Nieste lagen bereits vielfältige Unterlagen aus früheren Planungen und Untersuchungen vor. Zudem verfügte das Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft über umfangreiche Kenntnisse aus dem benachbarten Einzugsgebiet der Losse. Dadurch war es möglich für die Nieste ein Renaturierungskonzept zu erarbeiten, daß hinsichtlich der Grundlagenerhebung und der Detailplanung vereinfacht werden konnte.
Die Renaturierung der Nieste soll in drei Schritten erfolgen:
1. Schritt: Wiederherstellung der Durchgängigkeit durch Beseitigung und Umbau von Querbauwerken. 2. Schritt: Erwerb von Uferrandstreifen, Uferabgrabungen und Beseitigung von Längsbauwerken. 3. Schritt: In geeigneten Abschnitten Ausdehnung der Renaturierung auf die gesamte Talaue.
Die vorhandenen Querbauwerke wurden entsprechend ihren Abmessungen, ihrer Barrierewirkung und den Möglichkeiten zum Umbau in Kategorien eingeteilt. Für die einzelnen Kategorienwerden Vorschläge zum Umbau ausgearbeitet und die Kosten ermittelt. Die Möglichkeiten zum Erwerb von Uferrandstreifen, für partielle Uferabgrabungen und die Ausdehnung der Renaturierung auf die gesamte Talaue wurden aufgezeigt. Es wurde nachgewiesen, daß der Umbau von Abstürzen in rauhe Rampen oder rauhe Sohlengleiten keine negativen Auswirkungen auf die Wasserspiegellagen hat. Eine Reduzierung der Wellenscheitel kann jedoch erst nach der Ausdehnung der Renaturierung auf die gesamte Talaue und entsprechenden Abgrabungen und der Schaffung zusätzlicher Ausuferungsmöglichkeiten erreicht werden.

Last updated on 2017-11-07 at 14:50