Project without external funding

Didaktik des Algebraunterrichts


Project Details
Project duration: 01/199912/2000


Abstract
Ziel: Entwicklung eines schulnahen Konzeptes als Inhalt einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung. Es gibt ? insbesondere zur Zeit ? gute Gründe (Stofffülle, fraglicher Erfolg des Unterrichts), den Nutzen zeitloser "pädagogischer Tugenden" wieder zu vergegenwärtigen: Vorkehrungen zu guter Verständlichkeit, Betonung des Hauptsächlichen und Bedeutungsvollen, Formen einladender Darstellung, und aus ihnen eine konzentrierte Grundlinie "Algebraunterricht" zu gewinnen.
Charakteristika: Umfassendes Nutzen der Anschauung (insbesondere als "Mittler" zwischen der konkreten und der abstrakten mathematischen Welt), Schlichtheit der Sprache (Anschließen an natürliche Sprache). Betonen relativ elementarer Begriffe und Verfahren, Notwendigkeit wiederkehrender Wiederholungen, Algebra als Reservoir einfacher mathematischer Gesetzmäßigkeiten verdeutlichen, Aspekte der "mathematischen Praxis" berücksichtigen (als "Mittler" zwischen der Algebra selbst und den Anwendungen).
Die genannten Aspekte sind insbesondere in ihrem Zusammenwirken bedeutsam (Beispiele: schülergemäße Verdeutlichung der Rollen von Buchstaben, sorgfältige Stufung der Anfangsgründe der Algebra, Vergegenwärtigung der Rolle der Verhältnislehre im Unterricht der Mittelstufe auch über die Algebra hinaus).
Die Darstellung soll der künftigen Lehrerin das nötige "Über-der-Sache-Stehen" auch dadurch erleichtern, dass Übersicht hergestellt wird zum schulnahen fachlichen Hintergrund und zum Zusammenwirken der oben genannten Charakteristika.
Skriptum 102 Seiten, ausgegeben zur Vorlesung "Didaktik des Algebraunterrichts" im WS 99/00.

Last updated on 2017-11-07 at 14:50