Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Leitfaden für die Vor-Ort-Beratung bei Sanierungsvorhaben


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 07/200003/2001


Zusammenfassung
Unabhängig von eingesetzten Berechnungsverfahren ergeben sich bei der Vor-Ort-Beratung Fragen, die im Rahmen einer Norm zumindest kurzfristig nicht beantwortbar sind
- Wie können die wärmeschutztechnischen Kennwerte von Materialien (Wärmeleitfähigkeiten) bzw. Konstruktionen (Wärmedurchgangskoeffizienten) vor Ort bestimmt werden? - Welche zerstörungfreie Methoden sind hierfür prinzipiell geeignet? - Welche Methoden sind einfach handhabbar und führen zu ausreichender Genauigkeit bei der energetischen Bewertung von Gebäuden? - Wie und mit welcher Genauigkeit sind die geometrischen Größen wärmeübertragende Hüllfläche und beheiztes Gebäudevolumen zu ermitteln?

Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist die Beantwortung der genannten Fragestellungen und einer daraus folgenden Erarbeitung eines Konzepts zur Behandlung der Gesamtproblematik. Hierbei sollen Sensibilitätsanalysen helfen, für die Bestimmung von Material- und Gebäudedaten grundsätzlich geeignete Methoden hinsichtlich des jeweilsnötigen Aufwandes und der damit erreichbaren Genauigkeit besser einstufen zu können.
Die bei der Vor-Ort-Beratung für die wärmetechnische Sanierung benötigten Gebäudedaten werden zusammengestellt, und es wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, die einzelnen Größen zu ermitteln. Auf der Basis der Normen DIN EN 832 und DIN 4108-6, die künftig die Grundlagen der Rechenverfahren bilden, werden Fehlerrechnungen angestellt. Die Größenordnungen der Berechnungsfehler bei unterschiedlich zugrunde gelegten Eingangsdaten werden damit aufgezeigt. Auf der Basis der Untersuchungen wird ein Leitfaden erstellt, der möglichst umfassend und allgemeingültig Hilfestellungen für die Vor-Ort-Beratung liefert.


Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:51