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Quantifizierung der internen Nährstoff-Freisetzung im Antrift Stausee


Project Details
Project duration: 09/200002/2001


Abstract
Die Freisetzung von Phosphor aus Seesedimenten (interne Rückdüngung) kann ein schwerwiegendes Problem bei der Sanierung von Stillgewässern sein, da sie Auslöser einer sich selbstverstärkende Eutrophorierungspirale sein kann. Im Rahmen einer Vorstudie soll geprüft werden ob:
1. die Voraussetzungen für die P-Rücklösung im Antriftstausee gegeben sind und 2. wie groß das Rücklösungspotential der Seesedimente ist.
Da die interne Rücklösung nur bei Sauerstoffschwund in der Sediment-Wasser-Kontaktzone auftritt, ist ein Sauerstofftiefenprofil während der Sommerstagnation aufzu-nehmen. Diese Messung soll zeigen ob eine thermische Schichtung im See vorliegt und wie steil der Sauerstoffgradient ist. Zur Abschätzug des Rücklösungspotentials soll eine se-quenzielle Sedimentphosphoranalyse durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um eine Extraktionsmethoden, mit deren Hilfe bindungsspezifische P-Fraktionen unterschieden wer-den können (PSENNER et al. 1984). In ihr werden fünf unterschiedlich stark an die Sedi-mente gebundene Phosphorfraktionen differenziert.

Last updated on 2017-11-07 at 14:51