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Einsatz eines Nahfeld-Thermische-Linse-Detektors zur empfindlichen Detektion in Verbindung mit kapillarelektroseparativen Methoden unter Berücksichtigung von Matrixeffekten


Project Details
Project duration: 02/200201/2004


Abstract
Kapillarelektroseparative Methoden (Kapillarelektrophorese (CE), Kapillar-Elektrochromatographie (CEC) und Mizellare Elektrokinetische Chromatographie (MEKC)) sind für viele Einsatzgebiete wegen ihrer Leistungsfähigkeit und der zu herkömmlichen chromatographischen Methoden (HPLC, Ionenchromatographie) orthogonalen Selektivität interessant. Nachteil dieser Methoden ist jedoch das geringe Detektionsvolumen (wenige nL), das sich bei vielen Detektionstechniken ungünstig auswirkt. Um diesen Nachteil auszuschalten, wird der Thermische-Linse-Detektor als Alternative zur üblichen ansorptionsspektrometrischen Detektion vorgeschlagen. Im Rahmen des Projekts werden apparative Einheiten zur thermoptischen Detektion in Kapillaren (auch im UV-Bereich) unter Benutzung von Lichtleitertechnik und einem kontinuierlich betriebenen oder gepulsten Pump-Laser aufgebaut und - unterstützt durch Modellrechnungen - hinsichtlich des Strahlengangs und der Datenaufnahme und -auswertung optimiert. mit diesen apparativen Einheiten wird untersucht, inwieweit durch Einsatz eines Nahfeld-Thermische-Linse-Detektors (NF-TLD) anstelle eines üblichen absorptionsspektrometrischen Detektors und durch gezielte Veränderung der Zusammensetzung des Hintergrundpuffers bzw. der mobilen Phase Nachweis- und Bestimmungsgrenzen abgesenkt werden können.

Last updated on 2017-11-07 at 14:51